Samstag, 26. September 2015

Zimmerrenovierung

 
Geschichten aus meinem Leben;
Heute :
Wie aus einer Bordüre eine Tapete wurde.
 
 
Es fing alles an als ich entschloss, dass meine orangene Bordüre mit Mädchen und Blümchen nicht mehr ganz so meinem Alter gerecht war. Damit stand fest, dass ich eine neue, modernere Bordüre möchte. So eine geometrische einfarbige möglichst breite Bordüre wäre nicht schlecht. Also wurde immer mal wieder -so nebenbei- im Internet nach etwas Passendem gesucht.  Doch das Ergebnis meiner hoffnungslosen Suche ergab nur, dass zu gefühlten 40% Bordüren heutzutage zur Küchenverschönerung gedacht sind. Die übrigen 60 % der Ergebnisse hätten mein Zimmer als Wunderparadies für Kleinkinder erscheinen lassen.
 

Aber da ich ja genau das vermeiden wollte und mein Zimmer zu meinem jetzigen Ich passen sollte und nicht zu dem Vor-15-Jahren-Ich bin ich also in den Baumarkt gegangen." Vielleicht gibt´s da ja was Anständiges", hab ich mir gedacht und habe vorort dann eine Mitarbeiterin von diesem "Problem" erzählt. Wenn ich an die Antwort denke, muss ich jetzt noch schmunzeln: " Komm' noch mal in 15-20 Jahren. Dann liegen Bordüren wieder im Trend!" .... Ähm.... ja.... da ich aber nicht erst bei meinem vermutlichen zweiten oder dritten Umzug eine Zimmerveränderung anstrebte, wurde aus der Bordüre eine etwas größere Sache. Also habe ich mir (wieder im Baumarkt) eine Tapete rausgesucht, die auch zu meinen Möbeln passt. Denn die Zimmerveränderung sollte sich ausschließlich auf die Wände beziehen. Welche es dann geworden ist, seht ihr ja auf den Fotos. Doch sage ich noch dazu, dass das Muster jetzt nicht mein ganzes Zimmer schmückt sondern nur die längste Wand und die kleinere Wand bei der, mein neuer Spiegel hängt (okay, ein Möbelstück wurde während der Renovierung doch ausgetauscht). Alle anderen Wände sind ganz normal weiß. Ich hätte das einfach sonst etwas zu viel gefunden. Und so wie es jetzt ist gefällt es mir wirklich gut.


So und jetzt zum Schluss verrate ich euch Hintergrundstory Nummer 2 zu Bild 2. Nämlich ist das Bild nicht etwa durch puren Zufall entstanden, sondern durch gefühlte 25 Mal Durchs-Bild-Laufen (bis einem schwindelig wird....). Mein Bestreben war es, es so aussehen zu lassen, wie in den Wohnkatalogen. Da läuft auch jeder mit einem breiten Grinsen im Raum herum. Gut ich hab jetzt auf dem Bild nicht gerade das breiteste Grinsen aufgesetzt, aber dafür habe ich ein Buch in den Händen... das muss reichen!

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Fellkissen: Depot; Winterkollektion letzten Jahres
Alle anderen: IKEA; Sommerkollektion letzten Jahres

Grüße Céline