Freitag, 29. Mai 2015

Die Leiden des jungen.... Bloggers

Manchmal gibt es Momente an denen ich ganz knapp davor bin die Nerven zu verlieren, was das Fotografieren betrifft. Das kann dann in diesen Momenten an vielen Dingen liegen. Doch lieber mal von vorne:
Ein Bild braucht eine gewisse Vorbereitungszeit. Zum Beispiel möchte man eine Handaufnahme machen, werden natürlich lieber mal die Reste des abgeblätterten Nagellacks entfernt und eine schöne neue Farbe draufgemalt. Am besten noch Klarlack, dass die Arbeit auch für die nächsten Tage von Nutzen ist.

Während eine kleine Ewigkeit vergeht, bis man gaaaaaanz sicher gehen kann, dass alles getrocknet ist, sucht man sich den perfekten Ort zum Fotografieren bzw. noch einmal, da die Erstwahl schon zu dunkel geworden ist um dort jetzt noch Fotos machen zu können. Das stellt sich oft als nicht zu schwierig raus, da man ein paar Ausweichmöglichkeiten hat. Besonders, wenn es um Nahaufnahmen geht. Doch gibt es Momente, bei denen ein genauer Ort fotografiert werden soll und dann wird es problematisch.


Denn, wenn man seinen Blitz rausholt, ist er auf der untersten Stufe zu hell. Also wird auf den nächsten Tag gewartet oder auf ein paar Ideen gehofft, wie man jetzt am Geschicktesten alle beweglichen Lampen, die in der Nähe stehen, so zusammen zu rücken, dass man eine ausreichende Beleuchtung dort erreicht, wo man sie genau haben möchte. Und aufräumen nicht vergessen! Denn man braucht tatsächlich viel mehr Requisiten, als eingeplant waren... Wenn dann alles auf dem richtigen Platz steht, kann es endlich ans Fotografieren gehen... Denkt man, denn da gibt es so kleine mürrische Kameras die, dann plötzlich beschließen nicht auslösen zu wollen. Alle Bitten helfen da eher weniger, doch irgendwann kommt dann tatsächlich der Punkt, früher oder später, dass der erste Schuss fällt.

Ob das dann immer wirklich super scharf ist, lässt sich dann genau erst am PC feststellen. Aber wenn der eine Schuss nichts geworden ist, macht das eher weniger, man hat ja noch 106 andere Fotos, die was geworden sein könnten. Zum Bearbeiten sollte man dann auch ein wenig Zeit einsparen, da der perfekte Winkel und die perfekte Scharfstellung oft nichts nützen, wenn der Weißabgleich sich als Problemkind herausstellt.
Das dann alle Bilder des Posts auch im gleichen Farbton sind, ist ebenfalls so eine kleine Kunst für sich....

Vermutlich fragen sich jetzt die meisten, warum man das denn dann alles mitmacht. Die Antwort ist dabei ganz simpel: Das Endergebnis zählt und das ist im Endeffekt etwas auf das man auf jeden Fall stolz sein kann! Denn man weiß selbst,wie viel Mühe genau dieses Bild gekostet hat und wie man sich auf das Ergebnis gefreut hat ... Denn auch wenn das Motiv simpel ist, ist die Vorfreude, unabhängig davon, schon ziemlich groß. ;)






Liebe Grüße,
Eure Céline

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